
Gibt es einen Grund? Nicht wirklich. Braucht man einen? Finden wir nicht. Wir feiern das Leben! So einfach ist das!

Gibt es einen Grund? Nicht wirklich. Braucht man einen? Finden wir nicht. Wir feiern das Leben! So einfach ist das!
Seit einigen Jahren fliege ich wirklich oft, beruflich und privat, und trotzdem war Turbulenz für mich lange das Schlimmste am ganzen Reisen. Nicht der Start, nicht die Höhe, nicht einmal das Landen. Dieses plötzliche Rumpeln, dieses kurze Absacken, dieses Gefühl im Bauch, als ob der Lift auf einmal zu schnell nach unten fährt. Da war ich innerlich jedesmal schon im Katastrophenfilm. Wer kennt’s nicht, oder?
Geändert hat das ausgerechnet ein Freund von mir, der Pilot ist. Er hat mir einmal ganz trocken erklärt, dass ein Flugzeug nicht durch irgendeinen starren Raum fliegt, sondern durch Luft, und die bewegt sich eben dauernd. So wie ein Boot auf Wellen. Das Boot geht rauf und runter, ohne dass man gleich denkt, jetzt ist alles vorbei. In der Luft ist es im Grunde ähnlich, nur sieht man die Bewegung nicht, und genau das macht einen so nervös.
Was mir besonders geholfen hat, war ein Satz von ihm, den ich nicht mehr vergessen hab. Das Problem ist oft nicht die Technik, sondern unser Körper. Der will festen Boden spüren und meldet Alarm, obwohl das Flugzeug völlig innerhalb seiner Grenzen unterwegs ist. Flugzeuge werden ja auf Belastungen getestet, die weit über das hinausgehen, was wir als Passagiere normal erleben.
Seitdem bleib ich ruhiger, schnall mich immer an und atme einfach weiter. Ganz weg ist die Angst nicht, eh klar. Aber sie hat ihren Schrecken verloren, und das ist schon verdammt viel. Ein kleiner Trick noch. Wenn es rauf und runter geht, mal die Füsse hochheben! Gern geschehen!
Nostalgische Gedanken kommen oft irgednwie so ganz leise daher. Gestern Abend war so ein Moment. Ein simples Treffen zum Essen, eigentlich nichts Großes. Und doch hat es mich mehr beschäftigt, als ich zuerst gedacht hab.
Ich hab mich mit einem alten Studienfreund getroffen, wir haben uns fast zehn Jahre nicht gesehen. Zehn Jahre. Das klingt immer so dramatisch, wenn man es ausspricht. Früher saßen wir gemeinsam in überfüllten Hörsälen, heute erzählen wir uns von Jobs, Wohnungen (er konnte mir einige tolle Tipps geben, die er auch auf seinem Blog „Einfach schön wohnen“ postet) und generell davon, wie schnell die Zeit plötzlich rennt. Am Anfang war es ein bissl holprig, ein paar Sekunden zu lange Pausen, vorsichtiges Abtasten. Aber das hat sich schnell gelegt.
Das Essen kam und irgendwie war das der Wendepunkt. Vor mir lag ein perfekt gebratenes Steak, saftig, mit schönen Grillspuren, oben drauf ein Zweig Rosmarin. Daneben Brokkoli, Karotten und ein cremiges, orangefarbenes Püree, alles liebevoll angerichtet. Genau so ein Teller, bei dem man kurz innehält, bevor man anfängt zu essen.

Mit jedem Bissen wurden auch die Gespräche entspannter. Wir haben gelacht über alte Uni Geschichten, über dumme Entscheidungen, die sich im Nachhinein gar nicht mehr so schlimm anfühlen. Es war vertraut, fast so, als wären keine Jahre dazwischen gewesen. Und gleichzeitig war klar, dass wir beide andere Menschen sind als damals.
Am Heimweg hab ich mir gedacht, wie wertvoll solche Abende eigentlich sind. Man vergisst das im Alltag viel zu leicht, ehrlich gesagt. Vielleicht sollte man alte Kontakte öfter wieder aufleben lassen, auch wenn es Überwindung kostet.
Wie wahrscheinlich viele von euch wissen (denke mehr mein privater Kreis, aber bestimmt auch einige meiner Mitleser hier), habe ich vor kurzem beschlossen, einen Carport zu bauen. Ganz ehrlich, ich hab mir lange guuuut überlegt, ob es wirklich nötig ist. Aber wenn man dann so ein schönes Auto hat, das vielleicht ein bissl mehr gekostet hat als ein Durchschnittsauto, dann wird man halt doch irgendwann vorsichtiger. Ich denke jeder Mann kann das nachvollziehen, dass man hier auf sein „Baby“ aufpassen will. Und jetzt besonders für den anstehenden Winter, wenn die Eiskratzer-Saison wieder losgeht und man sich wünscht, dass das Auto geschützt ist. Also, lange Rede kurzer Sinn, das Carport muss her!
Jetzt bin ich natürlich jemand, der Dinge gern selber macht. DIY-Style! Logo, oder? Also hab ich ein bisschen recherchiert – Videos geschaut, Artikel gelesen. Letztens bin ich über ein YouTube-Video gestolpert, wo es darum ging, wie man Betonfundamente macht. Ich dachte mir: „Ja, das kann ja nicht so schwierig sein.“ Das Video war eigentlich ganz praktisch und es scheint wirklich so, als wäre das machbar. Da wurde mit einem Erdbohrer ein Loch gemacht, mind. 60 cm tief, besser noch 80 cm, damit es auch schön stabil ist – ist ja klar, der Carport soll ja auch stehenbleiben, egal ob Wind oder Wetter. Beton braucht man auch, aber zum Glück keine riesige Betonmaschine – ein normaler Bottich und eine Schubkarre reichen. Das gibt mir Mut! Wer das Video auch sehen will, hier bitte:
Man muss da natürlich darauf achten, dass der Beton auch schön verdichtet wird. Ich hab gelernt, dass das mit einem sogenannten Betonrüttler passiert, damit da keine Lufteinschlüsse drinbleiben. Wer hätte das gedacht, dass das so wichtig ist? Naja, wieder was dazu gelernt. Auch eine gute Anlaufstelle ist folgende Seite hier.
Nachdem ich mich durch all die Betoninfos gewühlt habe, bin ich auf ein richtig schönes Carport gestoßen. Das ist von der Firma GFP, kostet ungefähr 1100 Euro, was ich total okay finde. Es ist Aluminium, pulverbeschichtet, und in Anthrazit. Gefällt mir richtig gut, so ein schöner dunkler Look – passt perfekt zu unserem Haus. Ich glaub, das werd ich mir holen.
Natürlich schwirrt mir der Kopf jetzt voll mit Gedanken, wie ich das Ding aufstelle, wann ich das alles schaffe und ob ich mir irgendwo vielleicht doch noch ein bissl Hilfe hole. Aber ehrlich gesagt, find ich die Idee cool, es komplett alleine zu machen. Ist irgendwie auch ein persönliches Projekt, so ein bisschen „Papa baut was“ – auch wenn die Kids nicht wirklich helfen wollen. Am Ende kriegen sie trotzdem ihren schattigen Spielplatz darunter.
Besonders jetzt, wo der Winter vor der Tür steht, will ich echt vorbereitet sein. Ich hab keine Lust mehr, morgens ewig die Scheiben freikratzen zu müssen. Ein Carport ist da doch echt die Lösung – so einfach, aber auch irgendwie genial. Und wenn man dabei noch ein DIY-Projekt draus machen kann, ist das fast schon das Sahnehäubchen oben drauf.
So, das sind mal meine ersten Pläne für das Carport. Vielleicht motiviert es ja den einen oder anderen von euch auch, selbst Hand anzulegen und ein Projekt zu starten. Manchmal braucht man nur einen kleinen Schubs, um was Neues auszuprobieren. Und ganz ehrlich, so schwierig schaut’s gar nicht aus! Wünscht mir Glück!
Neulich bin ich auf das Video von Rose Anvil gestoßen, wo er den Gucci Ace Sneaker in der Mitte durchschneidet. Irgendwie hat mich das erinnert an das erste Mal, als ich mir selbst ein teureres Paar Sneaker gegönnt habe. Ich dachte damals auch: „Ja, das ist Qualität, das hält ewig.“ Aber die Wahrheit? Naja, oft zahlt man eben doch nur für das Logo.
Rose zeigt uns genau das beim Gucci Ace. Wenn man tief in den Schuh reinschaut, ist das Leder dünn und knittert schnell. Eigentlich wie bei den günstigeren Modellen, die ich selbst schon hatte. Nur halt mit einem schicken Gucci-Label drauf. Und dieses grüne „Alligator-Leder“? Stellt sich raus, es ist gar kein Alligator, sondern billiges Leder mit einem Muster. Das hat mich schon enttäuscht, aber es überrascht mich nicht wirklich.

Früher dachte ich, ich müsste unbedingt ein paar „Luxus“-Sneaker haben. Sie versprechen ja immer was Besonderes, etwas, das dich von der Masse abhebt. Doch mittlerweile sehe ich das anders. Es ist oft nur die Marke, die einem das Gefühl gibt, man kaufe etwas Einzigartiges. Die Qualität? Nicht unbedingt.
Schau dir das Video von Rose Anvil mal an, bevor du dich entscheidest, so viel Geld auszugeben. Vielleicht überdenkst du deinen nächsten Kauf. Ich hab’s jedenfalls getan.