„Mit dem als weltbesten A-Cappella-Vokal-Jazz-Song des Jahres 2008 preisgekrönten „Six Voices“ begann das Konzert der Stouxingers in der Vöhler Synagoge am Freitag. Ein unglaublicher Einstieg in einen Konzertabend der Extraklasse mit sechs Vokalartisten. Was folgte, waren zwei Stunden Mund- und Stimmakrobatik vom Allerfeinsten, unplugged und stets eng im Kontakt zum Publikum. […] Diese sechs Stimmkünstler zeigten, was die Stimme hergibt: ob im Pop, Jazz, Funk, mit Rap-Einlagen oder auch bei der Vertonung von Shakespeare-Sonetten. Atemberaubend sind ihre harmonischen Stimmeinsätze, ansteckend ihre gute Laune. […] Ein begeistertes Publikum bedankte sich mit großem Applaus für Vokalmusik auf Weltklasseniveau.“
„So müsste man singen können“, war einer der Sätze, die am Samstagabend in der Dahmer Schlossruine gleich mehrfach zu hören waren. Selbst der geräumige, Saal der Schlossruine reichte nicht aus, um beim Konzert der Stouxingers allen Zuhörern einen Sitzplatz zu bieten. Dass das Publikum am Ende ganz aufs Sitzen verzichtete und den fünf Herren und Sängerin Katharina Debus stehende Ovationen bot, spricht für die Qualität des Konzertes. […] Sich der Faszination des Stouxingers-Mix aus Soul und Jazz, Rock, Funk und Fantasy zu entziehen, fällt schwer. Unglaublich, dass außer der menschlichen Stimme kein weiteres Instrument zu hören ist. Doch wozu braucht man Drum-Set, Bass, Trompeten, Posaunen oder Gitarren, wenn’s ohne genauso klingt? Die pure Lust am Spielen mit der Stimme ist das Markenzeichen des Sextetts.“
„Hörgenuss mit den „Stouxingers“
“Ein Konzert der Extraklasse haben die Zuhörer am Samstagabend in Dahme erlebt. Eine Dame und fünf Herren versetzen das Publikum mit außergewöhnlichem Stimmeinsatz in verzückte Begeisterung.
Sie sind Solisten oder Chor und haben die Percussion und Bläser gleichermaßen in sich. Was da von der Bühne gluckst, schnalzt, röhrt, trompetet, posaunt, schnarrt, rollt, zwitschert, flötet oder haucht und sich rhythmisch in die Sinne des Publikums ergießt, das ist einfach hinreißend. Damit dies in der Akustik des alten Schlossgemäuers auch bis in die letzte voll besetzte Bankreihe zu hören ist, setzt der siebte Mann im Bunde des Ensembles am Mischpult die Regler ebenso virtuos ein wie die Sängerin und fünf Sänger ihre Stimmen, Finger und Füße.
Sie faszinieren und animieren die Zuhörer, weben mit ihnen gemeinsam einen Klangteppich aus Vokalen und phantasievollen Wortkonstruktionen. Das macht Laune und wogt von der Bühne ins mitwirkende Publikum und von dort zurück. Ein gemeinsames vokales Aha-Erlebnis. Voller Wonne lauscht es dabei einem einzigartigen Hörgenuss, der mit Stimmen dargebotenen menschlichen Evolution. Dies ist so perfekt erlebbar, als säßen die Zuhörer nicht auf Bänken und Stühlen in einem Haus aus Stein, sondern mitten im Urwald. Pfeifend, johlend und rhythmisch Beifall klatschend steht der Saal am Ende komplett und jubelt dem Sextett begeistert zu.
“Das ist absoluter Spitzengesang. Ich bin besonders fasziniert von den Stimmumfängen und wie fantastisch sie die Instrumente nachahmen können“, sagt Jörg Ziemer aus Klein Köris, der selbst in einer Vokalgruppe singt. Ebenso gefielen ihm die witzigen Moderationen und das Animieren zum Mitsingen, da „wird man selbst lockerer“, fügt er an.
„Stouxingers bringen Vocal-Virus in Umlauf“
„Die ersten 300 Hallenser hat es schon erwischt. Wie konnte das geschehen? Ganz einfach: Die Leute saßen dicht an dicht im großen Saal der Kulturinsel, als die Vocal-Viren von der Bühne aus mühelos auf die Zuschauerreihen übersprangen. "Vocal Virus", so der Titel des neuen Programms der halleschen Stimmen-Band Stouxingers, ist hoch infektiös. Denn was die Truppe um Michael Eimann da mit Regisseur Frieder Venus auf die Bühne brachte, war außergewöhnlich und innovativ. Und folgerichtig wurden die Protagonisten nach der Premiere am Mittwoch minutenlang gefeiert. Was das Publikum zuvor erlebt hatte, war ein durchgängig in Szenen gesetztes Konzert, das allein von sechs Vocal-Virtuosen bestritten wird. Auftritte haben die Stouxingers […] weit über die Landesgrenzen hinaus, doch "Vocal Virus" sprengt den Rahmen dessen, was sie bisher gemacht haben. "Ich glaube, wir haben da ausversehen was ganz Neues erfunden", meint Eimann. Es sind kleine Geschichten, die er mit Katharina Debus, Gregorio Hernández, Karsten Müller, Thomas Piontek und Konrad Zeiner singend erzählt. Dabei verschwimmen A-cappella-Gesang, Laut- und Körpersprache zu beeindruckenden Bildern und Klangkulissen. […] Am Ende war das Publikum wohl der gleichen Meinung, die Regisseur Venus schon vorher hatte: „Wie die singen, ist einfach Weltklasse." Da ist es kein Wunder, dass man die Band in Halle eher selten erlebt. Heute sitzt sie schon wieder im Flugzeug - zu einer Tournee durch China und Taiwan. Ab Herbst ist das Programm für den Spielplan der Kulturinsel vorgesehen.“
„[…] Besen, Bass, Becken, Buschtrommel, Banjo, Blasinstrumente und Big Band: Das alles plus Chor, sind die Stouxingers, die am Mittwoch mit atemlosem a capella groove den ehemaligen Bullenstall von Gut Holzhausen auf Temperatur und in Bewegung brachten.
Die Konzertbesucher im ausverkauften Haus bedankten sich mit Standing Ovations bei der schnurrend schnippenden Dame, die gemeinsam mit den fünf wippend grunzenden und säuselnden Herren alles das gekonnt über die Bretter schob, was sich wie erotisch rhythmisches Atmen, Uncle Satchmo's Lullaby, die Beatles oder der große Jako anhörte.
Köstlich war der trockene Humor, mit dem Leader Michael Eimann die Überleitungen moderierte. Einfach Spitze die Art, wie er das Publikum geschickt in seine mit Tarzangeräuschen gespickte Evolutionsgeschichte einbezog und es zum Mitsingen und Tanzen animierte. Dass sie auch ein "ganz normaler" Chor mit wunderschönen Stimmen sind, führten Michael Eimann und seine Stimmband-Akrobaten dem Publikum mit ihrer Zugabe vor, bei der sie auf jegliche Technik verzichteten.
Die Stouxingers: Ein reizvoller Kontrast zum hochkarätigen Klassikprogramm, das das KulturGut Holzhausen mit Voices 2009 bislang bot.“
„Stimmvirtuosen auf Kulturgut. […]
Eine Bigband, die Swing spielt, eine Rockgruppe, die mit fetzigem Sound das Publikum hinreißt, eine Gesangsgruppe, die melancholische englische Volksweisen vorträgt: Die „Stouxingers“ beherrschen alle diese Sparten allein durch ihre Stimmgewalt.
Deshalb passten die sechs Vokal-Virtuosen ganz hervorragend in das Programm des Stimmenfestivals „Voices 20009“ auf Kulturgut Holzhausen. Sie gastierten vor fast ausverkauftem Haus und rissen ihr Publikum zu frenetischen Beifallsbekundungen hin.
Der vielfach preisgekrönte A-cappella-Chor […] faszinierte unter anderem durch seine musikalische Vielseitigkeit.
Nur mit ihren Stimmen als Instrument entfalteten sie ein enormes Klangspektrum. […] Doch der eigentliche Reiz liegt nicht in ihren stimm-artistischen Fähigkeiten, sondern in ihrer musikalischen Potenz.
Den Pop-Evergreen "Fever" führte das Ensemble - fünf Männer und eine Frau - mit einer ebenso hinreißenden Bravour auf wie den Beatles-Song "All My Loving" oder den Prince-Titel "Sometimes It Snows In April". Mit „Deep In The Heart Of Harlem“ beschworen sie augenzwinkernd den Geist des Swing. […] Doch am besten waren sie wohl, als sie sich von unmittelbaren Vorbildern lösten und in ihrer frei erfundenen, finnisch klingenden „Stoux“-Sprache oder in einem Phantasie-Französisch Eigenkompositionen sangen, deren rhythmisches Feuer keinen im Saal ruhig sitzen bleiben ließ. Grandios auch ein Rückblick auf die Entwicklung männlichen „Selbstbewusstseins“, eine Eigenkomposition, die mit Dschungelgeräuschen – exotischen Tierlauten oder dem Glucksen von Sümpfen – begann und in einem martialisch-militärischen, rhythmisch überaus akzentuierten Solo von Konrad Zeiner gipfelte.
Auch parodistisch waren die „Stouxingers“ spitze: So etwa als Gregorio Hernández - dem frühen Michael Jackson nicht unähnlich – den Moonwalk des Kings Of Pop imitierte. […]“
[…] Das Publikum des „rail info center“ (ric) scheut sich nicht, auf Kommando sinnfreie, aber melodische Laute von sich zu geben. Es singt, es klatscht, es schnipst, es swingt. Ganz am Ende der ersten Vorstellung nach der Sommerpause wird der ganze Saal sogar tanzen. Das gab es noch nie im ric. Bewerkstelligt haben das „Wunder von ricfield“ fünf Männer und eine Frau, die sich zusammen die „Stouxingers“ nennen. Der Name hat vermutlich keine Bedeutung. Doch für all jene, die Katharina Debus, Michael Eimann, Gregorio Hernandez, Thomas Piontek, Karsten Müller und Konrad Zeiner auf der Bühne erlebt haben, ist er Synonym für Stimmakrobatik, faszinierende Klanggebilde, mitreißende Rhythmen, perfekte Einsätze, Harmonie und Spaß am gemeinsamen Gesang. Kurz: Für a cappella der Spitzenklasse. […] Die Stimmen der Stouxingers vermögen zu säuseln, zu hauchen, zu schmeicheln, zu stöhnen, zu perlen, zu vibrieren und zu brausen. Konrad Zeiner schafft es gar, ein Didgeridoo – das traditionelle Blasinstrument der australischen Ureinwohner – täuschend echt zu imitieren, während seine Freunde eine akustische Urwaldkulisse erstehen lassen. Es kann aber auch weniger exotisch klingen: Da werden lässig Songs von den Beatles, Stevie Wonder und Prince „stouxingerisch“ verfremdet und doch unverwechselbar zu Gehör gebracht. Auch romantische Balladen gehören zum Repertoire der sechs Vokalvirtuosen. Manchmal herrscht nach einem Lied sekundenlang absolute, andächtige Stille, bevor jubelnder Beifall losbricht. Am Ende geht jeder beglückt nach Haus und wünschte, er würde selbst zu den „Stouxingers“ gehören.“
„Den weltbesten [A Cappella] Jazz-Song produziert zu haben, katapultiert dieses Gesangsensemble in die oberste Kategorie und das zu Recht, denn was in Babelsberg zu erleben war, ließ die Wellen der Begeisterung schier überborden. Hier versagen alle Festlegungen auf musikalische Stilrichtungen, da vereinigen sich Pop, Soul, Jazz mit durchaus barocken Gesangslinien, da werden Geräusche und Instrumente wiedergegeben und das in aller Perfektion nur mit der menschlichen Stimme und dem Mundwerkzeug als Ganzem. […] In Potsdam betraten die Sechs Neuland, denn bisher sangen sie über Mikrophon, Verstärker und hin und wieder mit instrumentaler Unterstützung. In der Angerkirche reichte die Stimme voll aus und unterstrich nur die atemberaubende Präzision der Tonwiedergabe. […] Ein echtes Gesamtkunstwerk war das Stück mit Publikumsbeteiligung. Die Frauen sangen „Südl dat dao“, die Männer antworteten „Be dudl de dap“. Lange hat man sich nicht mehr so amüsiert – unbedingt wiederholen.“
„Fünf charmante Herren in Abendgarderobe und eine freche, blonde Dame versetzen das Publikum mit ihren A Cappella Kreationen aus Jazz, Soul und Pop in wahres Staunen. […] Zusammen weben sie einen virtuosen Klangteppich für ihre Kompositionen und immer wieder tritt einer aus dieser Ebene hervor, um eine mitreißende Vokalpassage oder ein imaginäres Trompetensolo anzustimmen. Ständig wechseln sie ihre Positionen, kokettieren miteinander oder tanzen aufreizend nach dem Motto: Das Auge hört mit! […] Mit Michael Eimann haben die Stouxingers außerdem einen brillanten „Kanzelprediger“ in ihren Reihen, der zwischen den Songs mit seinen locker-witzigen Moderationen das Eis bricht. Doch es wäre falsch, nur einen aus dieser Formation herauszuheben. Das gesamte Ensemble funktioniert großartig und bald fressen ihnen die Zuschauer aus den Händen. […] Am Ende des Konzertes bebt die Empore vor Begeisterung. Fürstlicher Applaus für ein besonderes A Cappella Erlebnis.“
„[…] sie singen Bekanntes (Beatles) komplett anders, als wir es bisher gekannt haben und Unbekanntes auch noch in einer eigenen Sprache, zu der das Wörterbuch vermutlich noch geschrieben werden muss. Der angekündigte französische Song, angeblich an der Rhône oder Seine nach der 8. oder 9. Flasche Wein entstanden, bringt Konrad Zeiner […] ins Rampenlicht, der uns noch später im Programm viel Freude mit dem quasi Urschrei in der ‚Männlichen Entwicklungsgeschichte’ und einer recht ra- und vor allem amüsanten Tanzeinlage erfreuen wird. Ein Mann = lebendiger Sound. Er hat etwas von Herman Munster: Gruselig, aber absolutely f… great. Lag es an den viel zu bequemen Sesseln, dass sich das vorwiegend etwas ältere Publikum an diesem Abend sehr bitten ließ? Erst durchs Mitsingen und Mitschunkeln ‚dürfen’ entwickelte sich die allgemeine Stimmungslage von ‚Wir sitzen im klassischen Konzert’ zu ‚Hurra, das ist nicht nur wahres Können, sondern es macht auch Spaß!’ Und das nicht zu knapp!“
„Was dieses Sextett unter Leitung des genialen Arrangeurs Michael Eimann darbot, war schlicht atemberaubend. Fünf charismatische Männer und eine Frau (faszinierend: Katharina Debus) eroberten das Publikum schon mit einem virtuosen Eingangsmedley im Sturm. […] Die bassistische Stimmtechnik […] setzte archaische Akzente, und mit witziger, abwechslungsreicher Präsentation und hochprofessionellem Können avancierten die Hallenser zum eindeutigen Höhepunkt des Abends.“
„In Peter Gabriels "Father Son" zeigen die Vokalisten um Michael Eimann ihr stimmliches Vermögen in behutsam-sensibler Dynamik. In der Nacht-und-Nebel Stimmung von Halle-Harlem verwandeln sie sich in eine gedämpfte Brass Section, die die betörende Katharina Debus anschnurrt, wie der verliebte Wolf seine Wölfin bei Vollmond. Richtig kracht es dann bei der Dschungel-Hommage "Südl dat dao - Be dudl de dap". In eigener Mundart und mit vokaler Beteiligung der Fans zeigen die Sänger die Schwärze ihrer Seelen. Das schmatzt und röhrt und ruft und schnalzt. […] Konrad Zeiner gibt seinem Urwaldaffen Zucker und jubiliert zwischen Brunftgeschrei und Obertongesang. Nach solch vokalakrobatischem Höhepunkt zeigt sich einmal mehr die Ensemblestärke. Sieben Stimmen scheinen zu verschmelzen und wogen wie ein smarter Tiger über die Bühne direkt in die Ohren […].“
„[…] Das Ergebnis ist ein faszinierendes und in dieser Form einzigartiges Hörerlebnis, ein satter Sound voller Esprit. Aus verhaltenen Eingangsrhythmen, kaum hörbar ins Mikrofon gehaucht, entwickeln sich hymnische Höhenflüge voller Kraft und mit ausgefeilter Dynamik. Die Stouxingers glänzen durch Einfallsreichtum und stimmliche Virtuosität, als Ensemble ebenso wie solistisch... Sie haben sich auf unbekanntes Terrain jenseits aller ausgetrampelten Pfade gewagt und dabei eine Ausdrucksform entwickelt, die unverwechselbar macht. Innovative Gruppen wie diese sind unbedingt eine Bereicherung für den Kulturbetrieb.“
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