Februar 2012 – SLIXS (www.slixs.info)

* weshalb slixs?wir verstehen die frage nicht ganz... vettel ist damit weltmeister geworden!vettel - weltmeister - tourbus - nachrichten - slicks - GUTES WORT! GUTER KLANG! - nur falsch geschrieben... Denn etwas bleibt uns erhalten: die Musik, die Besetzung und unser X!plötzlich haben wir genau den Namen, der zu unserer Musik passt--- SLIXS!und --- was Prince darf, dürfen wir schon lange... www.slixs.info

Januar 2012 – Mainz

Für einen Festival-Auftritt bei den 5. Mainzer Jazz-Tagen haben wir kurzdas Studio verlassen. Es war eine tolle Atmosphäre!Ein großes Dankeschön möchten wir an die Veranstalter für die Einladung richten und an alle, die uns vor Ort geholfen haben.Thomas hatte eine Wette verloren und durfte das ganze Konzert in einem Glitzer-Kostüm bestreiten, sehr zum Spaß für die anderen Band-Mitglieder :-)

NOVEMBER 2011 – München

Nach einem kurzen Besuch des Festivals Vokal Total in München läuten wir den Advent nun feierlich mit Studioarbeit ein.

NOVEMBER 2011 – Wien

Wir waren im kalten Wien, in unserem Lieblingshotel "Fürstenhof" und haben im "Metropol" Theater ein schönes Konzert gespielt.

NOVEMBER 2011 – ÖSTERREICH, SCHWEIZ

Österreich stand nach Italien auf unserem Tourplan. Dicht gefolgt von der Schweiz.Dazwischen hatten wir einen Tag frei und diesen auf einem Bauernhof in Lindau am Bodensee verbracht.Hier konnten wir endlich mal wieder tiefe Landluft durchatmen und uns bei einem mehrstündigem Waldspaziergang die automüden Beine vertreten.

NOVEMBER 2011 – ITALIEN, Mondovi

Gestern war ein wunderschönes Konzert in Mondovi und die Workshop Teilnehmer, die im ganzen Saal verteilt waren haben "Light" aus unserer "Vocal Virus" Show gesungen. Ein sehr berührender Moment für uns. Danke!

NOVEMBER 2011 – ITALIEN, ÖSTERREICH, SCHWEIZ

Die letzten Vorbereitungen für unsere Tour, die uns durch Italien, Österreich und die Schweiz führen wird, sind abgeschlossen. Neben unseren Konzerten dort, gibt es diesmal auch einige Workshops zu absolvieren.

OKTOBER 2011 – LARS REICHOW / STOUXINGERS

Das Kabarett-Programm, in dem wir Lars Reichow musikalisch unterstützen, nahm innerhalb kürzester Zeit konkrete Formen an. Am 17.10. begannen die Endproben und bereits am 21.10. feierten wir eine rauschende Premiere vor ausverkauftem Haus im Mainzer Staatstheater. Neben unserer Rolle als musikalischer Begleiter konnten wir uns daran probieren, Hörspiel-Klangkollagen live darzubieten.

OKTOBER 2011 – SLOWAKEI, UNGARN

Zu Hause angekommen, ging es am nächsten Morgen weiter zum Zoom+ Festival in der Slowakei und zum Fool Moon Festival in Ungarn. Den Abend in Trnava (SK) teilten wir uns mit Postyr aus Dänemark und unseren Tour-Abschluss in Szeged (H) feierten wir mit unseren ungarischen Gastgebern Fool Moon.

SEPTEMBER 2011 – ASIEN, DIE FÜNFTE

Die Tour führte uns wieder nach China und Hong Kong und zum ersten Mal nach Südkorea. Der Tourkalender war vollgepackt mit Terminen. Nachdem wir in China vor ausverkauften Häusern gespielt hatten, ging es zum Hong Kong Jazz Festival. Leider hatten wir wieder keine Zeit, uns diese Metropole näher anzusehen, da es in der selben Nacht noch mit dem Flieger zum Jarasum Jazz Festival nach Südkorea ging. Dort fielen die Temperaturen am Abend zwar auf 8 Grad Celsius, da das Festivalgelände in den Bergen und am Fluss liegt. Aber das Open Air Flair war herrlich und der frenetische Jubel unseres nächtlichen Publikums ließ uns die klimatischen Widrigkeiten zumindest teilweise vergessen. Die Erinnerung an tolle Konzerte und die vielen Eindrücke nehmen wir gern nach Hause mit.

SEPTEMBER 2011 – STUDIO

Im Anschluss an die freie Zeit haben wir unsere sommerliche Konzertpause intensiv genutzt, um Aufnahmen für unsere neue Platte zu machen. Ihr dürft gespannt sein.

AUGUST 2011 – URLAUB

Ja, wir haben Urlaub gemacht. Dabei hat Thomas wieder alle Entfernungsrekorde gebrochen - ihn hatte es diesmal in die Berge nach Indien und Tibet verschlagen. Jetzt sind wieder erholt und mit neuem Elan und Ideen dabei.

JUNI 2010 – TAIWAN, DIE DRITTE

Nach unserem China-Trip in Taipei angekommen ging es gleich weiter nach Taichung, einer Metropole, die in China vielleicht als Kleinstadt durchgehen würde. Dass wir im letzten Jahr auf der Hauptbühne des hiesigen Jazz Festivals vor einigen tausend Menschen musizierten, wird uns nicht nur wegen der unzähligen Autogrammjäger und CD-Käufer noch lange in Erinnerung bleiben. Dieses Mal standen wir zur Abwechslung in einer kleinen Musik-Kneipe vor einer erlesenen Schar von nur 16 zahlenden Gästen, selbstverständlich ohne Beschallungsanlage. Damit hätten wir die möglichen Extreme so gut wie ausgereizt :-)
Nachdem wir uns letztes Jahr in der Asia University bei Taichung eine große Fangemeinde erspielten, sind wir zur Freude einer Vielzahl vor allem weiblicher Fans erneut dort aufgetreten. Das Begrüßungskomitee stellte sich als A Cappella Zirkel heraus, der sich aus Begeisterung für die Stouxingers im letzten Jahr gegründet hatte. Zwei Monate feilten die Studenten an einer eigenen Performance, die sie dann mit viel Freude als Vorprogramm zum Besten gaben. Wir waren gerührt!
Zwischendurch blieb Zeit für einen Ausflug an den Sun-Moon-Lake, der sich im Landesinneren zwischen dicht bewachsenen Bergen erstreckt und dessen malerische Kulisse nicht vermuten lässt, wie stark die Natur und die taiwanesischen Ureinwohner durch Stau- und Baumaßnahmen gebeutelt wurden. Nachdem wir unseren Fahrer zu einer Spritztour über den See einluden, bot er uns aus Dankbarkeit und Sympathie Massagen mit speziellem Werkzeug an, um die „ungesunde Hitze“ aus dem Körper zu holen, schenkte uns eine Stiege voll der besten Mangos, die wir je gegessen haben und überreichte jedem von uns zum Abschied ein Folterinstrument.
Nach einem Konzert zur Eröffnung des A House in Taipei, der ersten A Cappella Bar in Taiwan, ging es wieder ab nach Hause, mit Vorfreude auf unsere nächste Asienreise Ende November, die uns nach Malaysia und Singapur führen wird.

MAI 2010 – CHINA, DIE ZWEITE

Nachdem wir im Herbst 2009 bei einer großen chinesischen Kulturmesse in Schanghai auf der Bühne standen, ergab sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur, die uns zunächst für 2 Konzerte in Südchina engagierte. Bei dieser Gelegenheit haben wir dann gleich noch einen Abstecher nach Taiwan gemacht, wo wir weitere Konzerte mit dem Besuch von Freunden verknüpfen konnten.
Im Rahmen des China Arts Festivals verschlug es uns zuerst nach Guangzhou (besser bekannt unter dem Namen Kanton), einer „normalen“ Großstadt mit 18 Millionen Einwohnern und nach Shenzhen, wo immerhin 12 Millionen Menschen leben. Beiden Städten merkt man ihre Nähe zu Hongkong an. Moderne und zum Teil pompöse Architektur oder jede Menge teure Autos lassen auf unermesslichen Reichtum schließen. Dass die meisten Chinesen sehr arm sind, bekommt man da kaum mit…
Angekommen im Hotel wurden wir von einer Hochzeitsgesellschaft mit gellender Karaoke beschallt, die zwar die Trommelfelle strapazierte, aber wenigstens dafür sorgte, dass wir nach 13 Stunden Flug nicht beim Abendbrot einschliefen. Die anschließende Suche nach einem Geldautomaten führte unfreiwillig zu einem ausgedehnten nächtlichen Spaziergang im Stadtzentrum (Keiner hatte Bares und kein Automat wollte unsere Kreditkarten).
Auf die eine oder andere Strapaze eingestellt überstanden wir erneut tontechnisch bedenkliche Zustände, die die Leidensfähigkeit unseres Mischmeisters Heiko ein weiteres Mal auf eine harte Probe stellten. Immerhin konnten wir trotz übler Arbeitsbedingungen in gewichtigen Konzertsälen jeweils um die 1000 Menschen bespaßen. Dass wir dabei zwangsläufig ein bisschen unter unseren musikalischen Möglichkeiten blieben, haben wir natürlich gekonnt überspielt :-)

MAI 2010 – VOCAL VIRUS !!

Nach unzähligen aufregenden, aber für uns irgendwann „normalen“ Auftritten kamen wir vor über einem Jahr auf die Idee, ein szenisches Konzept auf die Beine zu stellen. Ein universelles musikalisches Abenteuer aus einem Guss soll es werden und den üblichen konzertanten Rahmen sprengen.
Aus dieser Idee haben wir den „Vocal Virus“ gezüchtet – eine ansteckende A Cappella Performance, bei der eigene Kompositionen, ausgesuchte Stücke und Improvisationen, Laut- und Körpersprache auf gewaltige bis zerbrechliche Weise miteinander verwoben sind.
In Zusammenarbeit mit dem renommierten Regisseur und Schauspieler Frieder Venus haben wir ein musikalisch-szenisches Bühnenstück erfunden, dessen Klangkulissen, Nervenkostüme und Lautsprache lauter leise und laute Geschichten erzählen. Als seltsame und dennoch menschliche Figuren irren wir umher, finden beim Musizieren zueinander und drücken uns allein mit Mikrofonen bewaffnet nur mit uns selbst aus...
Aus Lust an der Vielfalt haben wir uns noch ein Stück weiter aus dem Fenster gelehnt und dem für uns typischen Mix aus Jazz, Pop, Soul und Weltmusik ein wenig Bodypercussion und etwas Klassik beigesteuert. Entstanden ist wieder etwas Ungewöhnliches und Spannendes, das nachvollziehbar, aber mit Worten schwer zu fassen ist – ein rauschendes Fest für die Sinne. Frieder Venus nennt es „die Erfindung eines szenischen Konzerts. Das hat es so noch nicht gegeben.“
Die Uraufführung ist am 19. Mai im Neuen Theater zu Halle an der Saale zu erleben.

FEBRUAR 2010 – STIMMEN FÜR HAITI

Nach der tragischen Naturkatastrophe in einem der ärmsten Länder der Welt lag es für uns nahe, recht schnell eine Benefizaktion zu starten. Am 4. Februar haben wir mit Klangbezirk, den Chick Peas und der Vokalfabrik an der Musikhochschule Leipzig im voll besetzten Saal ein abendfüllendes Programm hingelegt und einen Erlös von 1552 Euro eingefahren, der an die „Aktion Deutschland hilft“ geht, um einen Beitrag zum Wiederaufbau in Haiti zu leisten. Wir sind froh, dass das so gut geklappt hat. Herzlichen Dank an alle Spender!

JANUAR 2010 – JAHRESAUSBLICK

An dieser Stelle wünschen wir allen Freunden, Bekannten und Fans ein glückliches und aussichtsreiches 2010. Und für das vergangene Jahr möchten wir uns herzlich für Euren regen Zuspruch bedanken. Und wenn Begeisterung die Runde macht, ist das für uns die beste Werbung
Wir freuen uns sehr auf die kommenden Konzerte und Festivals und im März kommt nun endlich der Film „Mensch Kotschie“ in die deutschen Kinos, für den die Stouxingers den Soundtrack geliefert haben.
Derzeit proben wir viel für unser neues Programm. Zusammen mit dem Regisseur und Schauspieler Frieder Venus erarbeiten wir eine A Cappella Performance, die die Grenzen eines „normalen“ Konzerts sprengen wird. Ihr dürft gespannt sein – wir sind es ebenfalls! Die Premiere ist am 19. Mai im Neuen Theater zu Halle an der Saale. Also am besten schon mal vormerken…
2010 werden wir wieder nach Asien reisen und diesmal gleich mehrfach: Bereits im Mai steht eine Woche mit Konzerten in China an. Wir sind zum „China Arts Festival“ in Guangzhou eingeladen und werden erstmals auch in Hong Kong gastieren. Im Oktober holen wir die Konzerte in Südkorea nach, die letztes Jahr wegen der befürchteten Schweinegrippe-Pandemie von den Veranstaltern abgesagt wurde. Und im Dezember sind wir zum Penang Jazzfestival in Malaysia eingeladen.
Dazwischen werden wir auch ein bisschen durch Europa pilgern und an Vokal- und Jazzfestivals in Spanien, Österreich, in der Schweiz und in Frankreich teilnehmen. Besonders freuen wir uns über die erneute Einladung nach Treviso (Italien) zum Viva-Voce Festival. Im November wird es darum eine kleine Tour durch Norditalien geben. Im Dezember werden wir erstmals in den Niederlanden gastieren...
Natürlich gibt es auch wieder einige Konzerte in Deutschland. Aber mehr dazu in Bälde. Den vorläufigen Terminkalender findet Ihr wie immer unter GIGS.

NOVEMBER 2009 – TONART ILMENAU

Nach unserem fernöstlichen Abenteuer haben wir uns beim TonArt Festival in Ilmenau auf die Rückkehr ins tontechnische Paradies gefreut - zu früh. Denn wie sich herausstellte, hatten wir es zwar wieder mit unserer eigenen Technik, aber eben auch mit der hauseigenen und der der anderen Festivalteilnehmer zu tun, die uns hier und da gehörig in die Quere kam (und nicht nur uns). Nach unserer Asien-Tournee jedoch mit vielen Wassern gewaschen, gelang es uns auch hier, die Mühe zu kaschieren und ein Feuerwerk der Gefühle abzubrennen, nicht zuletzt dank tatkräftiger Unterstützung durch Moderator Michael „fii“ Krappel (Ex-Mauf, Österreich), der bei unserer die Männlichkeit feiernden Dschungelhommage „Humanizoo“ eine Monsterbeatbox in sein Mikro prügelte und mit uns den ausverkauften Saal zum Kochen brachte.
Dass unserem Urwaldaffen und Kehlsänger Konrad zuvor ein Ausfallschritt zum schrittnahtplatzenden Verhängnis wurde, hat glücklicherweise trotz der mehr als 20 cm großen Havarie niemand bemerkt (Die neue Hose aus Schanghai, buhu!). Glücklicherweise ließ diese sich reparieren und so können sich alle, die sich schon an den bei Youtube verewigten Tanzeinlagen des genannten Herrn im glänzenden Zwirn ergötzt haben, wieder auf locker aus der Hüfte geschwungene Bewegungen in schicker Verpackung freuen, die an besagtem Abend von zusammengedrückten Knien gebremst worden sind, um unliebsame Entdeckungen zu vermeiden. Wir freuen uns schon auf Magdeburg.

NOVEMBER 2009 – WIEDER DA

Nun sind wir seit etwa zwei Wochen von unserer zweiten ausgedehnten Asienreise zurück. Zunächst musste wieder die siebenstündige Zeitverschiebung bekämpft und ein Temperaturunterschied von über 25 Grad geschluckt werden. Dann war jeder erst einmal damit beschäftigt, die viele Fanpost aus Asien zu beantworten und die Dinge zu erledigen, die sich nach drei Wochen zu Hause angehäuft hatten. Inzwischen hat uns der Alltag wieder. Nur nachts träumt so mancher noch immer von milden bis tropischen Temperaturen, würzigen Speisen, kurzen Nächten, unverständlichen Schriftzeichen, frenetischem Jubel, Blitzlichtgewitter und Autogrammstunden.

NOVEMBER 2009 – SÜDKOREA

Eigentlich sollte unsere Reise ursprünglich nach Südkorea weitergehen. Doch die vielerorts gefürchtete Schweinegrippe hatte uns zwei Wochen vor Abreise aus Deutschland einen kapitalen Strich durch die Rechnung gemacht. Alle Veranstaltungen mit mehr als 400 Gästen wurden aus Angst vor einem erhöhten Ansteckungsrisiko auf Druck der nationalen Gesundheitsbehörde von den Organisatoren abgesagt. Unter den Terminen war auch ein internationaler Vokalwettbewerb, der nicht nur wie ein ebensolcher in Taiwan 2007 aus Gründen höherer Gewalt (Taifun) ohne uns, sondern gleich gar nicht erst stattfand. Nun ist das Ganze auf 2010 verschoben worden. Mal sehen, was uns das nächste Mal in die Quere kommt. Aber es kann ja nicht immer alles schief gehen...

OKTOBER 2009 – TAIWAN

Nach der ganzen Hektik der chinesischen Metropole fühlten sich die taiwanesischen Städte an wie Wellness-Urlaub. Auch hier hatte unser Held Heiko oft mit argen technischen Problemen zu kämpfen. Dennoch lief alles ruhiger und entspannter ab –wahrscheinlich weil sich die Verantwortung für den Kulturbetrieb nicht in einer schwer durchschaubaren Hierarchie auf so vielen Schultern verteilte wie auf dem chinesischen Festland. Außerdem waren wir hier auf Formosa (so heißt die Insel, die das Land Taiwan begrenzt) zu Gast bei Freunden, die wir bereits zwei Jahre zuvor kennen- und schätzen gelernt hatten.
In vertrauter und familiärer Atmosphäre absolvierten wir auch hier ein straffes Programm, waren aber inzwischen wieder ziemlich gut aufeinander eingespielt. Karsten und Gregorio beispielsweise wurden es nicht müde, sich um ein Paar Auftrittssocken und Kleiderbügel zu zanken und bei so manch anderem lagen auch schon mal die Nerven blank oder er ließ es sich nicht nehmen, an solchen zu sägen – zumal ein nächtliches Gruppenexperiment mit Betelnüssen unser Schlafdefizit und damit unsere Reizbarkeit beträchtlich erhöht hatte. Mit Taiwan-Beer ließen sich die erhitzten Gemüter jedoch prima wieder abkühlen. Und das war gut so. Denn auch die geballte Gegenliebe zahlreicher Konzertgäste wollte gut verkraftet werden. Nach einem nur halbstündigen, von mehreren tausend Menschen frenetisch gefeierten Freiluftkonzert beim Taichung Jazz Festival waren zum Beispiel innerhalb einer Stunde alle 230 von uns mitgebrachten CDs verkauft. Doch die Schlange aus Autogrammjägern, Fotosammlern und weiteren potentiellen Käufern wollte einfach nicht abreißen… Und auch all die anderen Auftritte wurden – wenn auch in kleinerer Ausgabe – ausnahmslos mit tosendem Beifall und heftigem Jubel, sowie ausgedehnten Signier-Sessions und unzähligen Fotowünschen aufgeregter, zumeist weiblicher Fans honoriert.

OKTOBER 2009 – SCHANGHAI

Wieder war es ein anstrengendes und aufregendes, aber auch sehr beglückendes Asian Adventure, das mit einem Internationalen Festival für Chor- und Vokalmusik in Schanghai begann. Große und äußerst moderne Theaterhäuser waren die Regel und mitten im Stück applaudierende Menschen keine Ausnahme. Allerdings teilten sich meist viele Gruppen und Chöre einen Abend. Dass wir also oft nicht mehr als einen Song von uns zeigen durften, gefiel uns zwar weniger, tat dem allgemeinen Zuspruch von Publikum und internationalen Kollegen jedoch keinen Abbruch.
In den ersten Tagen waren wir mit Jetlag und Kulturschock beschäftigt, gewöhnten uns aber allmählich an die pulsierende Megastadt, die einen so gar nicht an die Große Chinesische Revolution erinnert. Moderne bis futuristische Architektur à la Futurama, Shoppingmöglichkeiten soweit das Auge reicht und vom Grau in Grau chinesischer Arbeiteruniformen keine Spur... Erst als auf einer der Festivalveranstaltungen zu chinesischem Gesang und Tanz ein dicker Panzer groß und breit über die Leinwand rollte, fiel uns wieder ein, dass wir uns mitten in der Volksrepublik befinden. Unsere chinesische Betreuung beschwichtigte uns, dass es sich nicht um Kriegsgerät, sondern um eine Art Deko zum 60. Jahrestag handelt, der gerade gefeiert wird. Wirklich überzeugend war das zwar nicht, aber zum Glück ist ja gerade Frieden.
Bis auf Belästigungen durch Straßenlärm (hupende Blechlawine, Baustellen), Abgase (zu jeder Zeit Stau), Baustaub (Expo 2010, viele Straßen und Häuser und das U-Bahn-Netz), beschallungstechnisch bedenkliche Zustände (Unser Tonmann Heiko ist ein Held, der für uns durchs Feuer ging!) und einen vollen Terminkalender stand unserem Seelenheil nichts entgegen. Wir haben geschlemmt und uns jeden zweiten Tag Massagen verpassen lassen. Wir haben beinahe jede Nacht zum Tag gemacht (Zeitverschiebung), um chinesisches Kunsthandwerk gefeilscht, unser Vokabular um ein paar Bruchstücke erweitert und uns todschicke neue Auftrittsklamotten zugelegt. Nach einer Woche Festlandchina und einem großen Berg voller Eindrücke ging es nun per Flieger nach Taipeh und von da aus direkt auf Tournee quer (besser gesagt: längs) durch Taiwan.

FEBRUAR 2009 – STOUXINGERS-SOUNDTRACK

Am 28.02. steigt in Berlin die Premiere von "Mensch Kotschie" – ein Film des Regisseurs Norbert Baumgarten mit Stefan Kurt in der Hauptrolle. Die Musik dazu haben die Stouxingers geliefert und eingesungen (in enger Zusammenarbeit mit J. S. Bach). Also ein echter A Cappella Soundtrack. Ein Stück ist schon auf www.myspace.com/stouxingers zu hören. In die deutschen Kinos kommt der Film irgendwann im Sommer. Wir freuen uns auf die Reaktionen!

APRIL 2008 – CARA GEWONNEN!!!

Wir sind überglücklich!
Die auf unserem aktuellen Album „...nothing is real“ enthaltene Eigenkomposition „six voices“ ist mit dem Grammy der A Cappella Welt, dem „Contemporary A Cappella Recording Award“, zum weltbesten Jazz-Song des Jahres gekürt worden! Unser Album selbst wurde zum weltweit zweitbesten Jazz-Album gewählt. Obendrein sind wir die ersten Deutschen, die jemals in der Jazz-Kategorie gewonnen haben.
Darauf sind wir natürlich stolz wie Bolle – auch wenn wir finden, dass wir nicht nur jazzy sind!

FEBRUAR 2008 – NOMINIERUNG FÜR 2 CARA‘S

Wir freuen uns sehr über zwei Nominierungen unseres neuen Albums „…nothing is real” für den „Contemporary A cappella Recording Award“. Eine Nominierung ist für das weltbeste A Cappella Jazz-Album 2008 und die andere für den weltbesten Jazz-Song des Jahres. Wir sind gespannt auf die Verkündung der Gewinner im April…

DEZEMBER 2007 – NEUE CD IST FERTIG

Endlich ist es soweit!
Seit nunmehr anderthalb Jahren singen die Stouxingers in ihrer aktuellen 5:1 Besetzung, haben in dieser Zeit umgebaut, probiert und einen neuen Geist gefunden. Dazu passend gibt es nun die neue CD – um das musikalische Ergebnis dieser inneren Reise festzuhalten und es in die Welt hinaus zu tragen.
Neun ausgesuchte oder selbst erschaffene Songs stimulieren sowohl die romantische Seite im geneigten Hörer, als auch die, die für ausgiebiges Zappeln verantwortlich ist.
Selbstverständlich kamen wieder nur Stimme und Mundwerkzeug zum Einsatz und wieder ließen wir dabei kaum einen Laut unversucht und fast kein Geräusch ungenutzt. Als besonderes Bonbon soll hier die Live-Aufnahme unseres Stückes „Humanizoo“ Erwähnung finden, bei dem aus einer unserer Kehlen sogar mongolischer Kehlgesang entspringt.

NOVEMBER 2007 – STOUXINGERS IN KIEW

Das A Cappella Festival „Vocal Zone“ fand zum zweiten Mal in Folge statt - ausgerichtet von der exzellenten Vokalgruppe Mansound, bei der wir uns für vier tolle Tage in der ukrainischen Hauptstadt bedanken möchten. Bolschoi Spassibo!!!
Unser quasi nächstes großes Abenteuer in unerforschtes Ausland begann nicht nur mit einer Zugfahrt über 26 lange Stunden in sehr engen Schlafwagen, sondern auch mit einem entscheidenden X-Chromosom zu wenig im Gepäck. Katharina war kurzfristig außer Gefecht gesetzt, weshalb wir nach nervenraubendem Umarrangieren und Proben im Zug zum ersten Mal als reine Boyband auftraten. Etwas unsicher in Bezug auf das zu erwartende Ergebnis hat es uns nach dem Auftritt förmlich die Sprache verschlagen, als die Besucher des Festivals uns mit ausgiebigem Interesse, Lobeshymnen und :-) Heiratsanträgen bombardierten.
Selbst die Gastgeber waren nicht zuletzt von unserer Trinkfestigkeit so sehr beeindruckt, dass sie uns schon jetzt das Jawort zu einem Wiederholungsbesuch gaben. Danke dafür und auf ein baldiges Wiedersehen.

OKTOBER 2007 – STOUXINGERS IN ASIEN

Ein Grund zum Feiern!
Wir haben endlich einen weiteren Kontinent erobert. Und dort verweilten wir gleich drei ganze Wochen lang, die uns um viele Erfahrungen und einige Freunde reicher machten.
Anfangen sollte unsere Asientournee mit einem internationalen A Cappella Wettbewerb in Taiwan, zu dem wir eingeladen wurden. Allerdings hielt das Land eine gar nicht mal so kleine Überraschung für uns bereit. Die Hälfte der Stouxingers konnte nicht rechtzeitig zum Contest erscheinen, da gerade einer der drei größten Taifune in der Geschichte Taiwans den geplanten Flug von Kuala Lumpur nach Taipeh um einen vollen Tag verzögerte.
Aber auch dieses mächtige Naturereignis konnte den Fortgang der Tournee glücklicherweise nicht aufhalten: Zahlreiche Besuche in Schulen, Treffen mit unglaublich freundlichen Menschen, exotische Eindrücke, kuriose Speisen, die wir vorher (so) nicht kannten und unsere Auftritte, deren Anklang uns immer wieder selbst überwältigte. Wir machten oft die Nacht zum Tag. Unser Schlafdefizit war immens, ließ sich aber mit bester Massage gekonnt wieder ausgleichen.
Im Großen und Ganzen hat uns diese Tournee schon allein durch das Zusammenleben als WG in Singapur einmal mehr zusammengeschweißt, sodass wir auch die ein oder andere schwierigere Situation souverän überstanden haben.
Zufrieden, voller Vorfreude, aber auch mit einem bisschen Wehmut sind wir nach über drei Wochen auf deutschen Boden und auf den der Tatsachen zurückgekehrt.
Asien hat uns mit soviel Zuspruch verwöhnt, dass ein kleiner Teil von uns sich richtig wohl gefühlt hat und am liebsten da geblieben wäre…
Es war eine tolle Zeit, an die wir gern zurückdenken und die sich hoffentlich bald wiederholen wird.
Wo men ai ni men!!!

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